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Das Heiligtum der Fortuna in Palestrina und die Architektur der Neuzeit
註釋Das Heiligtum der Fortuna Primigenia in Palestrina, ein Monument der Selbständigkeit des antiken Praenestre, ist erst nach dem Zweiten Weltkrieg von späteren Überbauungen freigelegt worden. Die grandiose hellenistische Terrassenanlage am Hang des Monte Ginestro entstand um 100 v. Chr. und setzt Traditionen aus der ägyptischen und babylonischen Baukunst fort. Seit der Renaissance beflügelte das Heiligtum die Phantasie zahlreicher Architekten, die sich nicht mit Studien der wenigen Ruinen zufriedengaben, sondern großartige Rekonstruktionen der gesamten Anlage zeichneten. Sie wurden vom jeweiligen Verständnis für diese unbekannte Bauform geleitet und verwendeten ein zeitgenössisches architektonisches Repertoire für die Rekonstruktionen. Nicht die Ruinen, sondern die Bilder, die man sich von der ursprünglichen Anlage machte, bestimmten die Vorstellungen der Architekten und Bauherren.